Zwei Welten, die meine Arbeit prägen.
Mein Weg zur Psychotherapie war nicht ganz klassisch. Er ist geprägt von internationalem Leistungssport, Psychologie, Forschung und langjähriger klinischer Arbeit.
Aufgewachsen in München und Schülerin der Deutsch-Französischen Schule München spielte ich bereits als Jugendliche Tennis auf internationalem Leistungsniveau und gehörte zu den Top 30 der europäischen Jugendrangliste.
Ein College-Sportstipendium führte mich nach Kalifornien, wo ich in der NCAA Division I spielte und als Big 12 Freshman of the Year ausgezeichnet wurde. Später wechselte ich die Perspektive und arbeitete als Trainerin an der Nick Bollettieri Tennis Academy / IMG Academy in Florida.
Diese Jahre haben meinen Blick auf Leistung nachhaltig geprägt – auf Motivation und Ehrgeiz, aber ebenso auf Druck, Erwartungen, Selbstzweifel, Rückschläge und die Frage, wie Menschen auch unter hohen Anforderungen psychisch stabil bleiben.
Auch mein weiterer Weg in der Psychologie war international geprägt. Nach meiner Zeit in Kalifornien setzte ich mein Studium in Deutschland fort und absolvierte den Elitestudiengang Neuro-Cognitive Psychology in München. Forschung und klinisch-psychologische Arbeit führten mich anschließend sowohl in Deutschland als auch in den USA an unterschiedliche Einrichtungen. Zweimal erhielt ich ein Forschungsstipendium an der Harvard Medical School in Boston.
Ich habe über zehn Jahre in unterschiedlichen Kliniken und psychiatrischen Einrichtungen gearbeitet und dabei umfassende klinische Erfahrung gesammelt – unter anderem am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, in der Erwachsenenpsychiatrie der LMU München und an der Simssee Klinik.
Dabei war ich in sehr unterschiedlichen Versorgungsbereichen tätig – von Tageskliniken über Privat- und Burnoutstationen bis hin zu geschützten psychiatrischen Stationen. Dadurch habe ich ein sehr breites Spektrum psychischer Erkrankungen und unterschiedlichster Schweregrade kennengelernt und behandelt.
Meine wissenschaftliche Arbeit führe ich aktuell im Rahmen meiner Promotion an der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München fort.
Seit 2020 arbeite ich in eigener Privatpraxis mit Jugendlichen und Erwachsenen.
Meine therapeutischen Schwerpunkte liegen in der Verhaltenstherapie und Schematherapie. Darüber hinaus biete ich spezialisierte ADHS- und Autismusdiagnostik an.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Psychotherapie und psychologische Begleitung von Leistungs- und Profisportlern. Dabei habe ich Erfahrung mit Sportlern aus Profi-Tennis, Basketball auf BBL- und EuroLeague-Niveau, Biathlon und Fußball-Bundesliga.
Trotz meiner wissenschaftlichen und klinischen Ausbildung soll sich Therapie bei mir nicht akademisch oder distanziert anfühlen.
Ich arbeite persönlich, direkt und unkompliziert. Es darf ernst werden, aber genauso darf gelacht werden.
Fachlich fundiert. Menschlich unkompliziert.